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Prostata-
Die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-
Die Operation ist vor allem dann indiziert, wenn trotz mediakmentöser Therapie der Leidensdruck oder die Beschwerden zu groß werden. Unabhängig von den subjektiven Beschwerden ist eine Operation immer bei Auftreten der folgenden Probleme ratsam:
Rezidivierende (wiederkehrende) Harnverhalte
Rezidivierende (wiederkehrende) Infektionen der Harnwege
Harnblasensteine
Blutungen aus der Harnröhre, welche nicht konservativ therapierbar sind
Stauungszeichen der Nieren
Eingeschränkte Nierenfunktion durch Prostatavergrößerung
Bei der TUR-
Die dabei entstehenden Resektionsspäne werden über das Instrument ausgespült.
Blasensteine können in der gleichen Operation entfernt werden.
Komplikationen sind insgesamt relativ selten. Nennenswert nach aktueller Literatur sind vor allem:
Harnverhalt nach der OP (ca. 5%)
Enge / Narbe / Striktur der Harnröhre (ca. 7%)
Harninkontinenz(ca. 3%)
Harnwegsinfektionen (ca. 6%)
Irritative Miktionsbeschwerden (ca. 15%)
Retrograde Ejakulation* (ca. 80%)
Das Risiko, an dieser OP zu versterben, liegt statistisch bei unter 0,25%.
* Die retrograde Ejakulation (der Samenerguss geht zuerst in die Blase und wird dann mit dem Urin ausgeschieden) ist eine typische Folge der Operation, aber auch vieler Medikamente sowie bei fortgeschrittener Prostatavergrößerung zu beobachten.
Wichtig ist bei der TUR-
(C) Uroclub Hamburg 2010