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Die bösartige Veränderung der Prostata (Prostatakarzinom)
Bei Prostatakrebs (= Prostatakarzinom) handelt es sich um eine bösartige Tumorerkrankung der Prostata, welche in Deutschland derzeit leider die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung (nach Lungen-
Weitere Informationen:
Die bösartige Erkrankung der Prostata macht im Frühstadium keine Beschwerden oder Schmerzen und wird daher häufig erst im Spätstadium diagnostiziert. Im fortgeschrittenen Stadium können unspezifische Beschwerden auftreten, z.B.
Blasenentleerungsstörungen
Harnverhalt
Gewichtsverlust
Schwäche, Müdigkeit
Knochenschmerzen
Blutarmut
Blut im Urin
Beschwerden beim Stuhlgang
Häufig sind diese Beschwerden dann auf eine Metastasierung zurückzuführen, welche beim Prostatakrebs vor allem die Lymphknoten und das Knochensystem betreffen. Eine Heilung ist in diesem Stadium nicht mehr möglich. Um Prostatakrebs zu heilen, muss die Erkrankung erkannt werden, solange die bösartige Veränderung sich auf die Prostata beschränkt. Hierzu stehen zahlreiche diagnostische Möglichkeiten zur urologischen Krebsfrüherkennung zur Verfügung, z.B.
Eingehende körperliche Untersuchung
Ultraschallverfahren zur Darstellung der Prostata
Labordiagnostik (Bluttest)
Entnahme von Gewebeproben (Prostatastanzbiopsie) bei Verdacht auf eine bösartige Veränderung
Zur Therapie des Prostatakarzinoms stehen zahlreiche Verfahren zur Verfügung, z.B.
Operative Therapie (z.B. "offen", "endoskopisch", "roboterassistiert")
Strahlentherapie
Medikamentöse Therapie
Chemotherapie incl. medikamentöser Behandlung von Knochenmetastasen
Engmaschige Beobachtung der Erkrankung ("aktive Überwachung")
Dabei erfordert jedes Tumorstadium nicht selten ein spezielles Therapieverfahren oder die Kombination verschiedener Verfahren. Ggf. können wir Ihnen auch die Teilnahme an aktuellen wissenschaftlichen Studien anbieten.
In unseren Praxen verfügen wir über eine große Erfahrung im Umgang mit Prostatakrebs und bieten Ihnen alle zur Verfügung stehenden Therapieoptionen in unserer eigenen Praxen oder in guter Kooperation mit spezialisierten Kliniken und Kollegen. Alle Therapien werden gemäß den aktuellen Leitlinien durchgeführt.
Ratgeber zum Download: