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Die Verengung der Vorhaut (= Phimose)
Bei einer Phimose (Vorhautverengung) lässt sich die Vorhaut am Penis nicht oder nur unter Schmerzen über die Eichel zurückziehen. Ursache hierfür ist meist eine angeborene oder erworbene Verengung des sogenannten äußeren Vorhautrings.
Weitere Informationen:
Bei kleinen Kindern ist eine Phimose als physiologisch (normal) zu betrachten. Es ist also nicht krankhaft, wenn sich die Vorhaut bei Säuglingen und Kleinkindern nicht zurückstreifen lässt. Hierbei handelt es sich meist um eine Verklebung der Vorhaut und legt sich durchschnittlich bis zum 5. Lebensjahr von selbst.
Liegt eine krankhafte Phimose vor, die z.B. das Wasserlassen behindert, die Hygiene erschwert oder wiederholte Entzündungen der Eichel (Balanitis) verursacht, ist eine Therapie erforderlich. Diese muss nicht immer operativ sein. In leichten Fällen genügt häufig eine Salbentherapie, welche bei richtiger Indikation in bis zu 70% der Fälle zu einer Heilung führt. In manchen Fällen hilft jedoch nur eine operative Maßnahme, z.B. in Form einer Einkerbung der Vorhaut (Dorsale Incision) oder Beschneidung (Circumcision).
Ursachen für Phimose können neben der angeborenen Form oftmals auch Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) sein.